Unter der Lupe: Sitze: Komfortausstattungen aus höheren Klassen

02.02.2018
Stuttgart/Amsterdam

Bei der Entwicklung der Sitze für die A-Klasse hat Mercedes-Benz erstmals im Kompaktsegment eine computergestützte Komfortsimulation eingesetzt. Dabei können – noch bevor der erste reale Sitz verfügbar ist – alleine anhand der CAD-Daten zuverlässige Prognosen über den zukünftigen Komforteindruck der Sitzanlage erstellt werden. Zugleich halten Komfortausstattungen aus höheren Fahrzeugsegmenten Einzug: Auf Wunsch sind neben Sitzheizung erstmals in dieser Baureihe auch Sitzklimatisierung und Multikontursitzpaket für die Vordersitze verfügbar.

Insgesamt gibt es in der neuen A-Klasse drei verschiedene Vordersitztypen: neben dem Basismodell den Komfortsitz sowie den in Kombination mit den Ausstattungslinien bestellbaren sportlichen Integralsitz.

Das Sitzkomfort-Paket (Serie bei den Ausstattungslinien) umfasst neben einem besonderen Sitzdesign die Höhenverstellung des Beifahrersitzes sowie die Neigungs- und Tiefenverstellung der Kissen des Fahrer- und Beifahrersitzes. Letztere ermöglicht eine um bis zu 60 mm verlängerte Auflage der Oberschenkel. Erhältlich ist das Sitzkomfort-Paket in Kombination mit Komfort- oder Sportsitz.

Mit optionaler Sitzklimatisierung und Multikontursitz-Paket inkl. Massagefunktion halten bei den Vordersitzen Komfortausstattungen aus höheren Segmenten Einzug. Bei der Sitzklimatisierung befindet sich je ein Radiallüfter in Sitzkissen und Lehne. Die über den perforierten Bezug angesaugte Luft durchströmt den Sitzaufbau und wird nach unten und hinten abgeführt. Dadurch umgibt ein angenehmer Luftstrom die Passagiere. Auch bei stark aufgeheiztem Fahrzeuginnenraum kühlt die Sitzklimatisierung die Sitzoberflächen schnell ab, indem kühlere Umgebungsluft eingesaugt wird. Die Belüftungsstärke lässt sich in drei Stufen einstellen.

Beim Multikontursitz-Paket lassen sich durch eine elektrisch angetriebene Pneumatikpumpe die Seitenwangen und die Lordosenstütze individuell einstellen. Für einen Massageeffekt im Lendenwirbelbereich sorgen Luftkammern an dieser Stelle, die bei aktivierter Funktion pulsierend bzw. wellenförmig aufgeblasen und wieder entsprechend verkleinert werden.

Die Fondsitze sind serienmäßig im Verhältnis 60/40 teilbar und die Lehnen entsprechend umklappbar. Für noch mehr Variabilität besitzen die Lines eine 40/20/40-Aufteilung der Fondsitzlehne serienmäßig. Wer sich für das Laderaum-Paket (Sonderausstattung) entscheidet, kann ferner die Fondlehne steiler stellen. So lassen sich beispielsweise sperrige Kartons verstauen und gleichzeitig die Sitzplätze im Fond erhalten. Weitere Bestandteile des Laderaum-Pakets sind 12-Volt-Steckdose, Netze seitlich rechts und links sowie eine Wendematte.

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