Unter der Lupe: Das Laden: Lademöglichkeiten: Flexibel, schnell, unkompliziert

10.10.2018
Stuttgart

Ob zu Hause via Wallbox, beim Einkaufen, bei der Arbeit oder ultraschnell beispielsweise an der Autobahn: Die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge mit Energie zu versorgen, sind vielfältig. Integraler Bestandteil der neuen Produkt- und Technologiemarke EQ sind intelligent vernetzte Ladelösungen, die die Mobilitätsbedürfnisse und den Komfort der Kunden im Fokus haben. Ihrem Fahrzeugkonzept und Einsatzzweck entsprechend sind die Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz und smart mit der jeweils passenden Ladetechnologie ausgestattet.

Die Mercedes-Benz Plug-in-Hybride, der GLC F-CELL (Wasserstoffverbrauch kombiniert: 0,34 kg/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 13,7 kWh/100 km)1 und der EQC (Stromverbrauch kombiniert: 22,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km, vorläufige Angaben)2 verfügen serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,4 kW und sind damit für das zweiphasige Wechselstrom- (AC-) Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Die EQ Modelle der Marke smart starten mit einem On-Board-Lader mit 4,6 kW und können auf Wunsch mit einem besonders leistungsstarken AC‑S chnelllader mit 22 kW Ladeleistung ausgestattet werden. Die jeweilige Ladezeit für eine Vollladung hängt von der verfügbaren Infrastruktur und der länderspezifischen Fahrzeugausstattung ab. Viel schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt (abhängig vom jeweiligen Fahrzeug) das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox, die eine Ladeleistung bis zu 22 kW ermöglicht.

Auch das öffentliche Schnellladen via Gleichstrom (DC) gewinnt zunehmend an Bedeutung, zum Beispiel via CCS (Combined Charging Systems) in Europa und den USA sowie CHAdeMO in Japan oder GB/T in China. Mit der Markteinführung des neuen EQC erweitert Mercedes-Benz sein Ladeangebot um diese Technologie und bietet seinen Kunden somit die Möglichkeit, abhängig vom SoC (Status of Charge, deutsch: Ladestand) der Batterie an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW zu laden, was die Ladezeit beträchtlich verkürzt. Die Ladezeit beträgt dann etwa 40 Minuten von 10 - 80 Prozent SoC (vorläufige Angaben). Perspektivisch ermöglicht das System auch Ladeleistungen bis zu 350 kW. Die Einigung auf den europäischen Stecker-Standard CCS, den Daimler in den vergangenen Jahren zusammen mit weiteren Partnern vorangetrieben hat, vereinfacht zugleich den Aufbau eines flächendeckenden Schnellladenetzes.

Die neue Mercedes-Benz / smart Wallbox: schnelles Laden für zu Hause

Mit der neuen Generation der Mercedes-Benz / smart Wallbox wird das heimische Laden noch komfortabler: Die Ladestation für zu Hause ist leistungsstärker denn je und ermöglicht unter anderem erstmals auch die Steuerung verschiedener Funktionen über das Smartphone.

Die neue Generation Heimladestation verfügt über ein elegantes Gehäusedesign mit Kabelmanagement. Kunden haben die Wahl zwischen drei Versionen: die Basisvariante Wallbox Home (verfügbar seit Juni 2018), die internetfähige Wallbox Advanced sowie die Wallbox Twin (beide voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019 verfügbar) für das gleichzeitige Laden von zwei Fahrzeugen. Alle Varianten sind bei den Mercedes-Benz und smart Vertriebspartnern erhältlich.

Die intelligenten Wallboxen Advanced und Twin sind internetfähig, besitzen einen integrierten Stromzähler und ermöglichen eine Zugangskontrolle per RFID (Radio Frequency Identification – Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen). Dadurch ist die Verwaltung mehrerer Fahrzeuge verschiedener Nutzer möglich. Mit der neuen Wallbox Web App sind die Ladesteuerung, Nutzerverwaltung, Ladestatistiken sowie kostenoptimiertes Laden in einem Zeitraum mit günstigem Stromtarif ganz einfach über das Smartphone einstellbar.

Mit der Mercedes-Benz / smart Wallbox kann der Ladevorgang zu Hause bis zu drei Mal schneller erfolgen als an der Haushaltssteckdose. Durch die Standardisierung des Ladesteckers der Wallbox können zudem neben Mercedes-Benz und smart Fahrzeugen auch elektrifizierte Fahrzeuge anderer Hersteller aufgeladen werden. Mit bis zu 22 kW Leistung (oder zweimal 11 kW bei der Wallbox Twin) sind die Wallboxen auf das noch schnellere Laden künftiger Fahrzeuggenerationen mit stärkeren On-Board-Ladern vorbereitet.

Bequemes Laden und Bezahlen

Die öffentliche Infrastruktur von Ladestationen ist vielfältig und in ständiger Entwicklung. Allein in Europa gibt es weit über 200 verschiedene Betreiber von Ladestationen an öffentlichen Plätzen (Stadt, Parkplätze, Autobahnen, Einkaufszentren usw.). Daimler hat sich zum Ziel gesetzt, den Kunden den Zugang zu diesen Ladestationen so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Über die EQ optimierte Navigation und Mercedes me finden Mercedes-Benz Kunden schnell öffentliche Ladestationen. Das System deckt dabei bis zu 90 Prozent der verfügbaren Infrastruktur ab. Angefangen mit dem EQC bekommen sie über Mercedes me Charge zudem auch bequem Zugang zu den entsprechend verknüpften Ladesäulen und profitieren von einer integrierten Bezahlfunktion mit einfacher Abrechnung. auch an den Stationen von IONITY, dem europäischen Schnellladenetz. Das Ziel: ein entspanntes, unkompliziertes Reisen mit Transparenz und Planungssicherheit.

smart EQ control App: Perfekter digitaler Begleiter

smart vereinfacht den Zugang zur Elektromobilität: Seit August ist die neue smart EQ control App verfügbar - die digitale Verlängerung der smart EQ Modelle. Zahlreiche Informationen zum Auto wie beispielsweise der aktuelle Ladezustand und die Steuerung von Fahrzeugfunktionen wie Vorklimatisierung sind in dieser App vereint und werden personalisiert dargestellt. Zu den neuen Features zählen zudem intelligente Push-Mitteilungen, die dem Nutzer vorausschauende Vorschläge geben.

Schnelles Laden auf großer Fahrt

Mercedes me Charge ermöglicht künftig unter anderem auch den Zugang zu den Schnellladestationen des paneuropäischen Schnellladenetzes von IONITY. Das Netzwerk verwendet den europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS). Die Ladeleistung von perspektivisch bis zu 350 kW pro Ladepunkt ermöglicht entsprechend ausgelegten Fahrzeugen eine deutlich kürzere Ladezeit im Vergleich zu heute verfügbaren Systemen. Dies sorgt insbesondere bei Langstrecken für eine angenehme Reise. Entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa wird IONITY bis 2020 insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichten und betreiben. IONITY wurde im November 2017 als Gemeinschaftsunternehmen der BMW Group, der Daimler AG, der Ford Motor Company und dem Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche gegründet.

Für Unternehmen und Flottenbetreiber bietet Mercedes-Benz zudem intelligente Ladelösungen an, mit denen Flottenmanager alle Ladevorgänge überwachen und abrechnen können. Selbst die Verrechnung von Kosten, die Fahrern eines Firmenwagens beim Laden zu Hause entstehen, ist integriert.

Auf Wachstumskurs: Das Wasserstoff-Tankstellennetz

Mit der Gründung des branchenübergreifenden Gemeinschafts­unternehmens H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG haben die sechs Industrieunter­nehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total im Jahr 2015 die Weichen für den stufenweisen Ausbau des bundesweiten Wasserstoff (H2)-Tankstellennetzes auf bis zu 400 Stationen gestellt. Seit der Gründung des branchenübergreifenden Gemeinschaftsunternehmens wächst das deutsche H2-Tankstellennetz mit zunehmendem Tempo: 2018 liefert H2 Mobility im Schnitt alle zwei Wochen eine Wasserstoff-Tankstelle. 2019 sollen es dann 100 öffentliche Wasserstoff-Stationen für Pkw in Deutschland sein. In den EU-Nachbarländern wie z.B. Dänemark, England, Norwegen, Frankreich, den Niederlanden und Belgien zeichnet sich ebenfalls der Aufbau eines öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellennetzes ab.

Ähnliche Infrastrukturprojekte werden zudem auch international vorangetrieben. So setzen insbesondere Japan, aber auch die USA und Korea auf einen wachsenden Markt für Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle. 

1 Angaben zu Kraftstoffverbrauch, Stromverbrauch und CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst für das Zertifizierungsverfahren nach Maßgabe des WLTP-Prüfverfahrens ermittelt und in NEFZ-Werte korreliert. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich. 

2 Angaben zum Stromverbrauch und den CO2-Emissionen sind vorläufig und wurden vom Technischen Dienst ermittelt. Die Angaben zur Reichweite sind ebenfalls vorläufig. Die EG-Typgenehmigung und eine Konformitätsbescheinigung mit amtlichen Werten liegen noch nicht vor. Abweichungen zwischen den Angaben und den amtlichen Werten sind möglich.

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