Tipps zum Transport des Urlaubsgepäcks: Wie packe ich richtig für die Reise

13.07.2012
Mercedes-Benz baut Fahrzeuge mit anerkannt hohem Sicherheitsniveau. Die Maxime „safety first“ gehört zu den Grundwerten der Marke und gilt auch für das Original-Zubehör der Mercedes-Benz Accessories GmbH. Die letzte Verantwortung trägt aber der Fahrer: Nur wer Sportgeräte, Freizeitutensilien und andere Gegenstände auch gewissenhaft verstaut, kann unbesorgt verreisen.
Unzureichend gesichertes Transportgut kann fatale Folgen haben: Ein vom Dach schleuderndes Fahrrad wird für andere Verkehrsteilnehmer zum lebensgefährlichen Geschoss. Die nicht verzurrte Getränkekiste im Kofferraum eines Kombis kann alle Insassen bedrohen. Die kinetische Energie bei einem Aufprall mit Stadttempo 50 km/h lässt beispielsweise den Getränkekasten mit der Kraft des Gewichts eines smart fortwo durch das Auto schnellen. Mit gutem Grund also ist die Sicherung von Ladung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorgeschrieben, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer zu schützen. Wer dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld, eine Anzeige, den Verlust des Versicherungsschutzes und nicht zuletzt seine Gesundheit.
Schweres kommt immer nach unten
Um Gefahrenquellen auszuschließen, sollten Autofahrer einige wertvolle Tipps beherzigen. Zunächst müssen schwere Gegenstände immer nach unten und direkt an der Rücksitzlehne positioniert werden, damit sie nicht verrutschen können. Unbedingt sollten Leerräume zwischen der Rückenlehne und der Ladung vermieden werden. Schwere, nicht gesicherte Gegenstände könnten sonst bei einer Kollision die Sitze deformieren. Die Fondsitzlehnen der Mercedes-Benz Fahrzeuge mit variablem Innenraum zeichnen sich daher durch eine aufwändige Konstruktion aus, die vor allem der Insassensicherheit dient. Die stabile Anbindung an die Karosserie bietet bestmöglichen Schutz vor Ladegut, das beim Crash nach vorne gleiten kann. Trotzdem sollte rutschende Ladung stets mit Spanngurten an den Ösen am Ladeboden fixiert werden. Für die sichere Befestigung des Ladeguts ist beispielsweise das Mercedes-Benz T-Modell der E-Klasse mit gleich sechs stabilen Verzurrösen ausgestattet – vier befinden sich auf dem Laderaumboden, zwei unterhalb der Fondsitze. Das optionale EASY-PACK-Fixkit oder das Cargo Management System der Mercedes-Benz Accessories GmbH bieten weitere Möglichkeiten für den sicheren Transport großer und kleiner Gegenstände.
Kombis, Kompaktwagen oder Sports Tourer sollten nicht höher als bis zur Oberkante der Rückenlehne beladen werden. Ausnahme: Ein stabiles und crashgetestetes Trenngitter, das ebenso von der Mercedes-Benz Accessories GmbH angeboten wird, reicht bis zur Dachhöhe und schützt die Passagiere vor Koffern und Kisten. Vor der Fahrt heißt es aus demselben Grund: die Gepäckraumabdeckungen schließen. Bei vielen Mercedes-Benz Modellen geschieht dies automatisch per Elektromotor.
Auch kleine Gegenstände gut verstauen
Während der Fahrt dürfen keine Autoatlanten, Regenschirme oder andere Gegenstände auf der Hutablage liegen. Brillen oder Handys gehören nicht auf das Armaturenbrett, sondern in Türablagefächer oder spezielle Halterungen. Die Mercedes-Benz Accessories GmbH bietet hierfür zahlreiche Hilfen an – vom Gepäcknetz bis hin zu maßgeschneiderten Einlageschalen.
Tiere dürfen nicht ungesichert im Wagen mitgenommen werden. Der Fahrer muss dafür sorgen, dass ihn der Vierbeiner nicht behindert. Hunde werden am besten mit einem speziellen Hundegurt auf der Rückbank platziert. Katzen finden in einem angeschnallten Transportkorb einen sicheren Aufenthalt.
Nur leichtes Gepäck aufs Dach
Leichtes Ladegut kann auf das Wagendach gepackt werden. Dabei darf die zulässige Dachlast nicht überschritten werden. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, die Transportstücke vorher zu wiegen. Fahrräder oder Snowboards müssen auf dem jeweiligen Trägersystem sicher befestigt werden. Optimal sind fest installierte Dachrelings oder das Mercedes-Benz „Alustyle“ -System mit Fixpunktbefestigung. Dabei sollte auf festen Sitz geachtet und die Last so gleichmäßig wie möglich verteilt werden. Bei der Montage unbedingt genau die Bedienungsanleitung des Systems beachten. Wer trotzdem unsicher ist, sollte die Experten der Mercedes-Benz Vertragspartner zu Rate ziehen. Gegenstände und Träger dürfen nicht über das Dach hinausragen. Bei Fahrrädern muss angebrachtes Zubehör wie Kindersitz, Trinkflaschen oder Packtaschen abmontiert und im Wagen verstaut werden. Aus Sicherheitsgründen sollte die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h nicht überschritten werden, empfehlen die Mercedes-Benz Experten.
In den Dachboxen müssen die vorgesehenen Befestigungen benutzt werden. Andernfalls können beim Bremsen lose Teile wie Skier oder Snowboards so stark beschleunigt werden, dass sie die Box durchschlagen. Auch hier auf gleichmäßige Gewichtsverteilung achten. Durch die Dachladung verändert sich der Schwerpunkt und damit auch das Fahrverhalten des Wagens spürbar. Wer eine Dachbox montiert hat, sollte also stets mit angepasster Geschwindigkeit fahren.
Alle Verbindungen regelmäßig auf festen Sitz prüfen
Ganz gleich ob der Transport auf dem Dach, am Heck oder im Fahrzeuginnern erfolgt: Alle Verbindungen müssen regelmäßig auf festen Sitz geprüft werden. Beim Transport am Heck gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Die Ladung darf beispielsweise nicht mehr als 40 Zentimeter über den seitlichen Rand der Schlussleuchten hinausragen, sonst muss sie mit einer zusätzlichen roten Leuchte kenntlich gemacht werden. Alle Schraubverbindungen und Spannbänder sind regelmäßig auf festen Sitz zu prüfen. Naturgemäß ist die Sicht nach hinten eingeschränkt, so dass die Außenspiegel mehr beobachtet werden müssen. Auch durch einen beladenen Heckträger ändert sich das Fahrverhalten des Autos, insbesondere in Kurven, beim Bremsen und bei Seitenwind.
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