Nachhaltige Wachstumsoffensive bei Daimler

09.04.2013
Stuttgart
  • Basis für nachhaltiges Handeln: Richtlinie für integres Verhalten
  • Nachhaltige Unternehmensführung: Externer Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung berät kritisch und konstruktiv
  • Nachhaltige Innovationskraft: CO2-Emissionen der Mercedes-Benz Cars- Flotte weiter reduziert
  • Branchenweit größtes Portfolio an Elektrofahrzeugen
Daimler setzt auch künftig konsequent auf nachhaltiges Handeln und berücksichtigt im Rahmen seiner "Wachstumsstrategie Mercedes-Benz 2020" sowohl ökologische als auch soziale Aspekte mit dem Ziel, langfristig profitabel zu wachsen. Im Rahmen der jährlich stattfindenden "Daimler Sustainability Dialogues" zieht das Unternehmen dabei auch die Expertise von externen Fachleuten zu Rate.
Integrität als Teil der Unternehmenskultur
Daimler ist es ein Anliegen, dass im und für das Unternehmen wertegeleitet gehandelt wird. Geschäftsethisches Verhalten kann jedoch nicht per Verordnung, sondern nur auf Basis von allgemein getragenen Grundsätzen gelebt werden – sowohl im Umgang miteinander als auch gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Um ein gemeinsames Verständnis über „anständiges Geschäftemachen“ zu erlangen, führte Daimler 2011 und 2012 einen konzernweiten, hierarchie- und bereichsübergreifenden Integritätsdialog. Die Ergebnisse daraus sind in die Daimler-Richtlinie für integres Verhalten eingeflossen, in der geltende Verhaltensgrundsätze und Leitlinien für das tägliche Handeln festgeschrieben wurden. Wertschätzung, Offenheit, Fairness, Verantwortlichkeit sowie die Achtung von Gesetzen und Rechten sind dabei wesentliche Prinzipien.
Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Mitglied des Vorstands der Daimler AG, Integrität und Recht: „ Geschäftsethisches Verhalten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für alle Unternehmen, die dauerhaft eine Spitzenposition einnehmen wollen. Wir folgen dieser Überzeugung und haben Integrität nachhaltig als festen Bestandteil unserer Unternehmenskultur verankert.“
Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung
Auch die kritische und konstruktive Sicht von außen ist Daimler wichtig: Aus diesem Grund hat Daimler einen Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung ins Leben gerufen, der das Unternehmen in Fragen zu Integrität berät. Ihm gehören an:
  • Stefan Aust, Journalist, Publizist und Autor
  • Professor Dr. jur. Kai Bussmann, Leiter des Economy & Crime Research Centers, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • Professor Dr.-Ing. Helmut Holzapfel, Leiter des Fachgebiets für integrierte Verkehrsplanung und Mobilitätsentwicklung der Universität Kassel
  • Dipl.-Volksw. Renate Hornung-Draus, Geschäftsführerin Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Leiterin der Abteilung Europäische Union und Internationale Sozialpolitik
  • Professor Dr. Michael Kittner, früher Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Kassel und Justiziar der IG Metall
  • Professor Dr. phil. Julian Nida-Rümelin, Professor für Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Pierre Sané, Vorstandsmitglied des UN Global Compact
  • Sylvia Schenk, Rechtsanwältin in Frankfurt, Vorstandsmitglied Transparency Deutschland und Deutsche Olympische Akademie
  • Prof. Dr. rer. nat. Ernst Ulrich v. Weizsäcker, Umweltwissenschaftler, Klimaexperte und Mitglied des Bundestages a.D
Sein jüngstes Mitglied ist Louis Freeh, ehemaliger FBI-Direktor und US-Bundesrichter, der das Unternehmen als Compliance Monitor bis zum 31.03.2013 begleitet hat und der künftig in diesem unabhängigen Beratergremium mitwirken wird.
„Wir freuen uns, dass wir für unseren Beirat für Integrität und Unternehmensverantwortung Persönlichkeiten mit hervorragender Expertise auf dem Gebiet des geschäftsethischen Verhaltens gewinnen konnten. Der Austausch bringt für beide Seiten gleichermaßen Gewinn“, sagte Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Vorstandsmitglied der Daimler AG, Integrität und Recht.
Markterfolg durch nachhaltige Innovationskraft
Hohes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit beweist die Daimler AG auch mit der kontinuierlich gesteigerten Umweltverträglichkeit ihrer Produkte. Vom Elektro-Fahrrad über Pkw, Transporter und leichten Lkw bis hin zum Omnibus deckt das Unternehmen nahezu alle Mobilitätsanforderungen ab.
„Jährlich investieren wir mehr als fünf Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung unseres Fahrzeugportfolios - rund die Hälfte davon in grüne Technologien. Das macht sich bezahlt. Wir konnten in allen Fahrzeugsegmenten große CO2-Einsparungen realisieren“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG, verantwortlich für Konzernforschung & Entwicklung Mercedes-Benz Cars sowie Vorsitzender des Daimler Sustainability Board.
So hat das Unternehmen mittlerweile über 47 Pkw-Modelle mit einem CO2-Ausstoß von weniger als 120 Gramm pro Kilometer im Portfolio; darunter 14 Modelle, die weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Dank der Effizienz-Offensive konnte Mercedes-Benz Cars damit die durchschnittlichen CO2-Emissionen seiner gesamten Pkw-Neuwagenflotte in Europa 2012 auf 140g/km reduzieren – das entspricht nur noch 5,6 Liter pro 100km. Der Stuttgarter Automobilhersteller erreicht wiederholt eine signifikante Senkung des CO2-Ausstoßes seiner Fahrzeugflotte.
Darüber hinaus erfüllen die Benziner der neuen Mercedes-Benz A- und B-Klasse schon heute die Abgasnorm Euro 6, die erst im September 2014 in Kraft tritt. „Als Automobilhersteller möchten wir Mobilität individuell und nachhaltig sicherstellen. Deshalb legen wir die Messlatte beim Thema Nachhaltigkeit deutlich höher und setzen uns immer neue und vor allem ehrgeizige Ziele. Bis zum Jahr 2016 wollen wir den Flottenausstoß unserer Mercedes-Benz Cars Flotte auf 125g/km reduzieren. Dazu setzen wir an allen relevanten Stellhebeln an – vom hocheffizienten Antrieb über ein intelligentes Energiemanagement bis hin zu perfekter Aerodynamik und konsequentem Leichtbau.“
Branchenweit größtes Portfolio an Elektrofahrzeugen
Um auch künftig die strengen gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich CO2-Emissionen zu erfüllen, wird die Elektromobilität zunehmend an Bedeutung gewinnen. Deshalb verfügt das Unternehmen mit neun Modellen schon heute über das branchenweit größte Portfolio an Elektrofahrzeugen. Dazu gehören das smart ebike, der smart fortwo electric drive sowie seine BRABUS-Variante, die Mercedes-Benz A-Klasse E-CELL, B-Klasse F-CELL, der SLS AMG Coupé Electric Drive, der Vito E-CELL und der Citaro FuelCELL-Hybrid. Weitere Elektrofahrzeuge stehen bereits in den Startlöchern: Die B-Klasse Electric Drive hatte ihre Weltpremiere kürzlich auf der New York Auto Show und die Elektrovariante der nächsten smart Generation ist sowohl als Zwei- als auch als Viersitzer geplant.
Und dass Elektromobilität nicht nur lokal, sondern auch komplett emissionsfrei möglich ist, zeigt Daimler beispielhaft beim smart fortwo electric drive: Die für den Betrieb aller Elektro-smarts in Deutschland notwendige Energie liefert eine Windkraftanlage an der Autobahn A9, mit der Daimler dem Netz zusätzlich vollständig regenerativ erzeugten Strom zur Verfügung stellt. Mehr als 1.000 Exemplare des smart forwto electric drive wurden bereits produziert und bis Ende 2012 an die Kunden ausgeliefert; die Produktion wird 2013 kontinuierlich gesteigert, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Mit einem Marktanteil von 20 Prozent am gesamten Elektro-Pkw-Markt in Deutschland ist der smart fortwo electric drive bereits heute schon Marktführer bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen.
Nachhaltigkeitsbericht mit A+ Rating
Auch in diesem Jahr lag für Daimler beim Nachhaltigkeitsbericht ein Fokus auf den Prinzipien der Wesentlichkeit („Materiality“) und der Einbeziehung von Stakeholdern („Stakeholder Inclusiveness“). Das Unternehmen orientiert seine Berichterstattung zum Thema Nachhaltigkeit an den Standards und Anforderungen der Global Reporting Initiative (GRI). Ziel der GRI ist es, eine Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen einer Branche zu schaffen. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht der Daimler AG wurde erneut mit einem „A+“-Ranking versehen.
2307896_20130409_PI_Nachhaltigkeitsbericht_2012_dt.docx
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2307988_20130409_PI_Sustainability_Report_2012_engl.docx
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