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Der neue EQS: die Nachhaltigkeit auf einen Blick

24.07.2021
Stuttgart

Beim Laden über Mercedes me Charge stammen 100 Prozent der Energie aus erneuerbaren Ressourcen. Um die Nutzung von grünem Strom zu fördern, erwirbt Mercedes Herkunftsnachweise in der dafür erforderlichen Menge. In den ersten drei Jahren nach Fahrzeugkauf kostet Green Charging die Kunden nichts extra.

Der Kobaltanteil an den Kathoden der Batteriezellen des EQS liegt bei weniger als zehn Prozent und wurde im Vergleich zur vorigen Batteriegeneration deutlich verringert.

Das Dach der Factory 56, Produktionsstätte des EQS, ist mit 12.000 Photovoltaik-Modulen bestückt. Diese haben eine maximale Leistung von rund 5.000 kWp und können damit im Jahresdurchschnitt rund 30 Prozent des Energiebedarfs der Fabrik decken. Insgesamt wird in der Factory 56 der benötigte Energiebedarf im Vergleich zu anderen Montagehallen um 25 Prozent verringert. Unter dem Strich wird die Factory 56 eine Zero-Carbon-Fabrik – vollständig CO2-neutral.

Über 80 Kilogramm wiegen die Bauteile des EQS, die anteilig aus ressourcenschonenden Materialien (Rezyklate und nachwachsende Rohstoffe) hergestellt sind.

Mit seinem cw-Wert[1] ab 0,20 ist der EQS das aerodynamischste Serienautomobil der Welt. Gegenüber einem aerodynamisch guten Elektroauto (cW-Wert 0,23) bringt das einen Vorteil bei der Reichweite von vier (WLTP-Zyklus) bis fünf Prozent (Mercedes Messung Langstrecke).

40 Prozent der Dachfläche der Factory 56 werden begrünt, im Kopfbau kam erstmals Recycling-Beton zum Einsatz.

Im Jahr 2022 werden insgesamt bereits acht Mercedes-EQ Elektrofahrzeug-Baureihen an sieben Standorten auf drei Kontinenten produziert.

Seit 2005 unterwirft Mercedes-Benz seine Fahrzeuge den strengen Anforderungen eines Umweltzertifikats nach ISO-Richtlinie TR 14062, heute unter dem Namen 360° Umweltcheck.

Insgesamt umfasst das Mercedes me Charge Netzwerk über 500.000 Ladepunkte, davon über 200.000 in Europa. Enthalten sind auch die 336 Schnellladestationen, die ausschließlich mit grünem Strom betrieben werden. Diese hat das 2017 von Mercedes-Benz mitgegründete Schnelladenetz IONITY an den Fernverkehrsstraßen in Europa errichtet.

Bei den Bodenbelägen wird ein neues Garn aus regeneriertem Nylon verwendet. Eine Tonne dieses Garns spart über 6,5 Tonnen CO2 im Vergleich zu Neuware.

Der für den EQS in den Mercedes-Benz Presswerken verarbeitete Stahl besteht zu 80 Prozent aus Sekundärstahl, der größtenteils aus rezykliertem Stahlschrott gewonnen wird.

Für die lange Lebensdauer der Hochvolt-Batterien steht das Batteriezertifikat. Es gilt bis zu einer Laufzeit von zehn Jahren oder bis zu einer Laufleistung von 250.000 Kilometern.

Und nach der Nutzung im Auto ist für Batterien ein zweites Leben möglich: Zum Beispiel in einem Energiespeicher der Mercedes-Benz Energy. Gemeinsam mit seinen Partnern hat das Unternehmen bereits drei Großspeicher mit insgesamt rund 50 MWh Energie aus automobilen Batteriesystemen an das deutsche Stromnetz gebracht. Der erste 2nd-Life-Batteriespeicher ging bereits im Oktober 2016 im westfälischen Lünen ans Netz.

Ein Großteil der Lieferanten, die für mehr als 75 Prozent des jährlichen Einkaufsvolumens stehen, wollen künftig nur noch CO2-neutral produzierte Teile liefern. Die Bereitschaft dazu haben sie in einem Ambition Letter erklärt.

Bereits 2018 hat Mercedes-Benz damit begonnen, Transparenz in den komplexen Kobalt-Lieferketten für die Batteriezellen zu schaffen. Dafür wurden 120 Lieferanten identifiziert und 60 Audits nach den Leitlinien der OECD (Organisation for Economic Co-operation and Development/Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) durchgeführt.

Die Produktion der hochkomplexen Lithium-Ionen-Batterien im Werk Hedelfingen, Teil des Mercedes-Benz Standorts Stuttgart-Untertürkheim, erfolgt ab 2022 CO2-neutral. Im Rahmen strategischer Partnerschaften hat Mercedes-Benz zudem den Bezug von CO2-neutral gefertigten Batteriezellen vereinbart, beginnend mit dem EQS.

[1] cw-Wert 0,20: EQS 450+ mit 19“ AMG-Rad-/Reifenkombination und AMG Line Exterieur (verfügbar in der EU ab Ende 2021) im Fahrprogramm SPORT.

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