Die Strategie: Ein Antrieb der Zukunft

15.02.2016
In der Roadmap für nachhaltige Mobilität spielt bei Mercedes-Benz die Optimierung moderner Verbrennungsmotoren neben Hybrid- und Elektrofahrzeugen eine entscheidende Rolle. Insbesondere der sparsame, saubere und vor allem in Europa sehr populäre Diesel leistet einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Senkung des Flottenverbrauchs. Die modular aufgebaute Premium-Diesel-Motorenfamilie von Mercedes-Benz ist daher ein Antrieb der Zukunft.
Die modular aufgebaute Motorenfamilie wird mittelfristig breite Verwendung im gesamten Portfolio von Mercedes-Benz Cars und Vans finden. Geplant sind mehrere Leistungsstufen sowie Längs- und Quereinbau in Fahrzeugen mit Front-, Heck- und Allradantrieb.
An den CO2-Emissionen der Mercedes-Benz Neuwagenflotte wird der Premium-Diesel daher entscheidenden strategischen Anteil haben. Schon heute sind die Erfolge beachtlich: Mit einem Flottendurchschnitt von 123 g/km hat Mercedes‑Benz den durchschnittlichen CO2-Ausstoß der in der Europäischen Union verkauften Pkw im Jahr 2015 um sechs Gramm gegenüber 2014 gesenkt. Damit lag der durchschnittliche Flottenverbrauch im Jahr 2015 bei 5,0 Liter/100 km. In nur zwei Fahrzeuggenerationen wurde der Verbrauch in 15 Jahren um mehr als 40 Prozent gesenkt.
Aktuell bietet Mercedes-Benz 68 Modelle mit CO2-Emissionen von weniger als 120 g CO2/km an, und 108 Modelle tragen das Energieeffizienzlabel A+ oder A. Dabei sind die Diesel mit 87 Modellen überproportional unter diesen Effizienz-Champions vertreten.
Auch die durch die EU-Kommission finanzierte Odyssee-Mure Studie[1] kommt für den Gesamtmarkt zum Schluss, dass vor allem der Dieselantrieb Wegbereiter für den gesunkenen Durchschnittsverbrauch neuer Fahrzeuge ist. Nach der Studie haben jene elf EU-Länder, in denen der Durchschnittsverbrauch neuer Pkw unter 5 Liter/100 km liegt, einen Diesel-Marktanteil von über 70 Prozent. Insgesamt liegt die Dieselquote in Europa (EU- und EFTA-Staaten) 2014 bei rund 53 Prozent[2].
Roadmap für nachhaltige Mobilität: Ohne Diesel geht es nicht
Die Entwicklungsstrategie von Mercedes-Benz zielt darauf ab, die führende Position im Segment der Premium-Automobile langfristig zu sichern. Dazu wurden in der Roadmap für nachhaltige Mobilität drei Schwerpunkte definiert:
  • Die Optimierung der Verbrennungsmotoren mit modernster Technik sowie gezielte Optimierungsmaßnahmen am Fahrzeug, zum Beispiel in den Bereichen Aerodynamik, Leichtbau und Energiemanagement. Eine wichtige Säule ist hier die Einführung der neuen Premium-Diesel-Motorenfamilie.
  • Die weitere Effizienzsteigerung durch bedarfsgerechte Hybridisierung. Die Mercedes-Benz Plug-In Hybrid-Offensive steht aktuell besonders im Fokus: Bis 2017 werden zehn Modelle auf dem Markt sein. Nach dem 2014 vorgestellten S 500 e und den im März 2015 erfolgreich gestarteten C 350 e (als Limousine und T-Modell) ist im August 2015 mit dem GLE 500 e 4MATIC bereits das vierte Modell zu den Händlern gerollt. Als Fünfter im Bunde folgt der GLC 350 e im Frühjahr 2016, und auch die Limousine des E 350 e kommt noch in diesem Jahr auf den Markt.
  • Das lokal emissionsfreie Fahren mit Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeugen. Nach der Markteinführung des batterieelektrischen B 250 e, die 2015 gestartet ist, kommt 2016 die Neuauflage des smart electric drive, der in vierter Generation auf den Markt kommt und neben dem bekannten Zweisitzer und Cabrio auch mit einem Viersitzer aufwartet. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen an einem intelligenten Konzept für eine modellübergreifende Fahrzeugarchitektur für ein Fahrzeug mit 400 bis 500 km Reichweite. Ebenso ist die Entwicklung der neuen Generation von Mercedes-Benz Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle auf dem Weg. Das Unternehmen plant, ein Modell auf Basis des GLC ab 2017 in den Markt einzuführen.
Darüber hinaus engagiert sich Mercedes-Benz bei der Entwicklung von sauberen und alternativen Kraftstoffen, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittel­erzeugung stehen.
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