Das Interieurdesign: Unbeschwert und charmant

04.11.2014
Hochwertig, modern und emotional präsentiert sich das Interieur, das von den smart Designern in Sindelfingen mit viel Liebe zum Detail entworfen wurde. Durchgehende Signatur im Innenraum ist ein „dynamischer Loop“. Selbstbewusste Farbkontraste in der Instrumententafel, den Türmittelfeldern und den Sitzbezügen geben dem Innenraum eine hochwertige, junge Ausstrahlung.
Weitere typische Merkmale sind die im Product-Style gehaltenen Kugeldüsen und der freistehende Center-Touch-Screen. Das im Exterieur eingesetzte Bienenwaben-Muster findet sich im Interieur als Grafik ebenso wieder. Die aus höheren Segmenten bekannte Ambientebeleuchtung unterstreicht die Hochwertigkeit des Innenraums, zahlreiche Ablagen steigern den Nutzwert.
„Loop“ nennen die Designer den emotionalen Schwung, der als durchgehende Signatur den Innenraum prägt und sich unter anderem an Instrumententafel und Türen findet. Die skulpturale Instrumententafel selbst ist zweigeteilt und besteht aus einem kraftvoll-sinnlichen Außenteil, das auf Wunsch mit Stoff bezogen ist, sowie einem großen, konkaven Zierteil im Inneren, in dem sich die funktionalen Elemente präsentieren. Davor wurden als additive Elemente scheinbar schwebend das Kombiinstrument und das Infotainmentcenter mit Radio/Navigation positioniert. Die kugelförmigen Luftdüsen sind skulptural angeformt und erinnern an Triebwerkskörper.
Instrumententafel und Mittelfelder der Türen sind bei den drei Lines großflächig mit Stoff bezogen. Diese hochwertige und haptisch sehr angenehme Textiloberfläche erinnert an die „Mesh“-Einsätze moderner Sportschuhe. Die Netzstruktur ist ein Alleinstellungsmerkmal in diesem Fahrzeugsegment.
Das Farb- und Materialkonzept unterstreicht den unbeschwerten und charmanten Charakter der neuen smart Generation. Die Ausstattungslinien stehen dabei für einen eigenständigen und individuellen Auftritt. So verfügt der proxy über blauen Stoff an Instrumententafel und Türmittelfeldern sowie weiße Akzentteile. Bei der Line prime haben die Designer schwarzen Stoff mit weißen Akzentteilen kombiniert. Auf Wunsch ist die letztgenannte Kombination auch für den passion erhältlich, für den optional auch Stoff orange und Akzentteile in schwarz/grau kombiniert werden können. Die Sitzbezüge greifen das Farbkonzept auf. Alternativ sorgen Ledersitze mit weißen Ziernähten für ein besonders hochwertiges Ambiente (Serie beim prime). Die sportlichen, kraftvoll konturierten Vordersitze sind als Integralsitze ausgeführt.
Das Kombiinstrument und dessen halbrunde Segmentierung für Geschwindigkeit und Warnanzeigen zitiert die bisherigen smart Modelle, besitzt gleichzeitig aber eine neue Optik. Bei passion, prime und proxy ist das Kombiinstrument serienmäßig mit einem farbigen Display in TFT-Technologie ausgestattet. Ein Zusatzinstrument für die kombinierte Anzeige von Drehzahl und Uhrzeit (Sonderausstattung) findet seine Position links neben dem Kombiinstrument.
Die prägnanten Kugeldüsen der Luftausströmer sind einfach und spielerisch zu bedienen. Ungewöhnlich ist ebenso die Optik der zentral angeordneten Bedieneinheit für die Klimatisierung: Auf einer Skala in der Mitte lässt sich die gewünschte Temperatur mit Hilfe einer verschiebbaren Lupe einstellen.
Das Lenkrad im Drei-Speichen-Design ermöglicht auf Wunsch die Bedienung der zentral in der Instrumententafel positionierten Radio- oder Navigationseinheit. Das Infotainmentcenter scheint zu schweben und ist im modernen Consumer-Electronic-Style gestaltet. Das Interieur spiegelt damit die Wertewelt einer jungen, aktiven und vernetzten Generation wider. Während das smart Audio-System über lackierte Oberflächen verfügt, punktet das smart Media-System mit Navigation und einer Touchscreen-Bedienung auf seinem sieben Zoll großen Display.
Mit ihrem ellipsenförmigen Schwung greifen die Türen den „Loop“ der Instrumententafel auf. Die große Armauflage sorgt für Komfort. Das Bienenwaben-Muster aus dem Exterieur findet sich beim integrierten Lautsprecher sowie dem Hochtöner im Spiegeldreieck wieder. Die große Ablage in den Türen bietet Platz für eine 1,5-Liter-Flasche.
Eine weitere praktische Ablage befindet sich bei den drei Ausstattungslinien im Mitteltunnel auf der Beifahrerseite: eine kleine Schublade, die smart typisch maximalen Raum auf minimalem Platz vereint. Doppelcupholder (sowie beim forfour Cupholder hinten) erhöhen ebenso den Nutzwert. Die Lines verfügen ferner über Pompadourtaschen an Fahrer- und Beifahrerrückenlehne.
In Verbindung mit prime, passion und proxy ist auf Wunsch eine Ambientebeleuchtung erhältlich. Dann werden (Vorder-)Türen, Fußräume von Fahrer und Beifahrer sowie das Handschuhfach indirekt beleuchtet. In der Basisversion findet sich anstelle des Handschuhfachs eine offene Spontanablage.
Für einen besonders luftigen Eindruck im Innenraum gibt es für fortwo und forfour ein großes Panoramadach mit Sonnenschutz (Sonderaus­stattung, Serie bei proxy), für den smart forfour wird außerdem ein elektrisches Faltdach aus Stoff angeboten.
Der neue smart fortwo 2014: Designskizze, Interieur
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Der neue smart fortwo 2014: Designskizze, Detaillösungen im Interieur
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Der neue smart fortwo 2014: Designskizze, Detaillösungen im Interieur
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Das Farb- und Materialkonzept unterstreicht den unbeschwerten und charmanten Charakter der aktuellen smart Generation, hier eine Skizze zum Interieur-Design
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Designprozess am smart fortwo. Designer Matthias Gottwald und Hendrik Fries (von links nach rechts)
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Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG am neuen smart fortwo
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Designprozess am smart fortwo: Designer Hans-Peter Wunderlich, Matthias Gottwald, Peter Balko (von links nach rechts)
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Designprozess am smart fortwo. Designer Hans-Peter Wunderlich, Hanne Ruoff (von links nach rechts)
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