Das Exterieurdesign: Unverkennbar smart

04.11.2014
Die dritte Generation des smart fortwo ist in ihrem Erscheinungsbild progressiv weiterentwickelt worden, dabei aber unverwechselbar smart geblieben: frisch, modern und selbstbewusst. Der smart forfour übernimmt die charakteristischen Designelemente und ist damit sofort als Familienmitglied erkennbar.
Die Marke smart spricht Herz und Verstand gleichermaßen an. Expressive Formensprache und Farbgebung verkörpern pure Lebensfreude (Fun). Die Proportionen mit ihren kompakten Abmessungen und die cleveren Details zeugen von einzigartiger Funktionalität.
„smart steht für FUN.ctional Design, denn die Marke wird von zwei Polen – Herz und Verstand – geprägt. Die Designsprache ist klar, puristisch und trendy und die smart typischen Attribute wurden in eine neue Ära übertragen. Dazu zählen die charakteristische Silhouette mit den ultrakurzen Überhängen, die klaren Linien und Formen, die tridion Zelle und das weiterentwickelte smart Gesicht“, so Gorden Wagener, Designchef der Daimler AG. „Den Nachfolger einer Design-Ikone zu entwerfen, ist nie leicht – aber hier nach meiner Meinung gleich zweifach gelungen.“
Extrem kurze Überhänge an Front und Heck kennzeichnen die neue smart Generation. Die Räder sind außerdem dank der um 100 mm verbreiterten Spur noch weiter nach außen gerückt. Diese charakteristischen Proportionen bieten hervorragende Übersichtlichkeit und Wendigkeit und erlauben zusammen mit dem Heckmotor eine Fahrgastzelle mit konkurrenzlos viel Platz auf kompaktem Raum.
Markentypisch für smart ist auch die farbliche Trennung von tridion Zelle und Bodypanels. Die tridion Zelle ist damit nicht nur ein skulpturales Volumen, sondern zugleich ein grafisches, von weitem erkennbares Alleinstellungsmerkmal.
„One-and-a-half-box“-Design sagen die smart Designer zur evolutionären Weiterentwicklung der Silhouette. Zwei Gründe erforderten eine Änderung der bisherigen Onebox-Proportion: Durch die höhere vordere Haube wirkt der smart erwachsener und sportlicher. Zugleich werden so die gestiegenen Anforderungen an Fußgängerschutz und Passive Sicherheit ohne Größenwachstum erfüllt.
Freundliches Gesicht
Freundlich, aber entschlossen blickt der smart seinem Betrachter entgegen, denn smart ist keine aggressive, wohl aber eine selbstbewusste Marke. Zum „freundlichen Gesicht“ trägt entscheidend der smart typische Grill bei, der jetzt etwas größer ist. Die Lochstruktur des Grills wird von einem Bienenwaben-Muster gebildet – ein Gestaltungsthema, das die smart Designer bereits bei Showcars wie dem smart fourjoy angekündigt haben und das sich an vielen Stellen außen und innen wiederfindet. Nach außen hin verblassen die Waben, „Fading“ nennen das die Designer. Die Kühlerverkleidung ist – farbgleich mit oder kontrastierend zu den bodypanels – unter anderem in black, cool silver und white erhältlich. Auch die zweite, schwarze Kühlluftöffnung im Stoßfänger ziert das Bienenwaben-Muster.
Selbstbewusstsein demonstriert das deutlich größere und weiter entwickelte smart Logo in der Mitte des Grills. Es ist jetzt dreidimensional, fast kugelförmig geformt und harmoniert so mit den deutlich sinnlicheren Formen des smart. Wie alle – sparsam verwendeten – Chromakzente ist das Logo nicht hochglänzend, sondern mattiert.
Die rhombischen Frontleuchten sind oben leicht angeschnitten und wirken so sportlich, aber nicht aggressiv. Für ein charakteristisches Design sorgt das Tagfahrlicht in U-Form. In Kombination mit dem LED & Sensor-Paket verfügen die Frontscheinwerfer über eine Welcome-Funktion: Beim Aufschließen des Autos pulsiert im Scheinwerfer das Licht – der smart scheint seinen Besitzer zu begrüßen.
Die Liebe zum Detail zeigt sich unter anderem darin, dass das Bienenwaben-Muster sich oben im Deckglas der Scheinwerfer wiederfindet. Bei den Blinkern übernimmt das Wabenmuster sogar die Streufunktion. Auch die Fronthaube unterstreicht die neue Skulpturalität der Formgebung, sportlich und kraftvoll schwingt sie zwischen den Scheinwerfern nach unten.
Der neue smart forfour ist zweifelsfrei als Mitglied der neuen smart Familie zu erkennen. So sind beispielsweise die Scheinwerfer und Kühlluftgitter im Frontbereich identisch. Die technischen Gegebenheiten erfordern einen in Details angepassten Stoßfänger, der jedoch diese Änderungen genau wie den etwas längeren vorderen Überhang erst auf den zweiten Blick erkennen lässt.
Typische smart Gene auch in der Seitenansicht
Am deutlichsten ist der Unterschied zwischen fortwo und forfour naturgemäß im Profil: Der smart fortwo besitzt eine große, bis in die B-Säule reichende Tür mit rahmenloser Scheibe. Bereits auf große Distanz sind damit im Straßenbild die typischen smart Gene erkennbar: die markante Türkontur und die einzigartige tridion Zelle. Eine charakteristische Sicke, etwa in der Mitte der Türen, ergänzt das Markenbild. Daran schließen sich die Elemente Tankdeckel rechts und Lufteinlass für den Heckmotor links unterhalb der B‑Säule an. Die Tür ist wie bisher aus Kunststoff, der Parkplatz-König ist so gegen Parkrempler anderer Verkehrsteilnehmer unempfindlich.
Der smart forfour zeigt in der Seitenansicht die gleichen Elemente wie der fortwo, besitzt neben der zusätzlichen Tür jedoch auch eine längere tridion Zelle. Die Front- und Hecküberhänge wirken optisch genauso kurz wie beim kleineren Bruder. Die Dachlinie des forfour ist coupéhaft nach hinten abfallend gestaltet.
Neu bei beiden ist die deutlich ausgeformte Schulterlinie. Sie lässt beide Varianten satt auf der Straße stehen und sorgt für eine optische Trennung von Fahrzeugkörper und Greenhouse.
Natürlich wieder mit zweigeteilter Heckklappe
smart Fahrer lieben sie heiß und innig: die zweiteilige Heckklappe. Daher verfügt der neue smart fortwo selbstverständlich wieder über dieses besondere Merkmal, das die Beladung auch in kleinsten Parklücken erleichtert. Deutlich einfacher aber wird das Öffnen durch die neue Platzierung der Öffnungstaster. Am unteren Teil der zweigeteilten Heckklappe signalisiert der erhabene Schriftzug die Marken-Identität. Den oberen Abschluss bildet ein Dachspoiler mit integrierter Zusatzbremsleuchte.
Die von der tridion Sicherheitszelle eingefassten rhombischen Heckleuchten erinnern an die erste smart Generation und betonen ebenso wie die große Spurweite die Breite im Heckbereich. Auf Wunsch ist in Verbindung mit dem LED & Sensor-Paket ein einzigartiges LED-Erscheinungsbild verfügbar: Pro Rückleuchte sind insgesamt elf einzeln beleuchtete Cubes ringförmig angeordnet und sorgen für ein prägnantes Nachtdesign. In das Klarglas über Blinker und Rückfahrscheinwerfer in der Mitte der Leuchte sind wiederum die typischen Bienenwaben eingeprägt.
Zwischen den Leuchten in der unteren Heckklappe findet beim fortwo das Kennzeichen seine Aufnahme. Der untere Abschluss des in Wagenfarbe lackierten Stoßfängers wird in Schwarz ausgeführt. In Fahrtrichtung links erhält der Stoßfänger einen Ausschnitt für das sichtbare Endrohr der Abgasanlage (auf Wunsch mit Sportblende) und nimmt zudem die Abstandssensoren (ebenfalls Sonderausstattung) auf.
Der smart forfour trägt im Prinzip die gleichen Elemente wie der smart fortwo. Jedoch besitzt er eine einteilige, nach oben öffnende Heckklappe, um den tieferen Gepäckraum bequem beladen zu können. Sie trägt ein smart Logo, in dem sich auf Wunsch eine Rückfahrkamera verbirgt. Das Kennzeichen wandert in den Stoßfänger.
Rund 40 Kombinationsmöglichkeiten bei den Außenfarben
Mit neuen, intensiven Außenfarben und insgesamt rund 40 Kombinations­möglichkeiten zwischen bodypanels und tridion Zelle wird das lebensfrohe Image der Marke signalisiert. Zur Wahl stehen neuerdings beispielsweise moon white (matt), lava orange (metallic) und hazel brown (metallic), die sich unter anderem mit neuen Farben der tridion Zelle wie cool silver (metallic) oder lava orange (metallic) kontrastieren lassen.
Das Angebot der Räder umfasst unter anderem fünf exklusive Leichtmetallräder in den Größen 15 und 16 Zoll im 5-Doppelspeichen- oder 8-Speichen-Design und in monochromer sowie bichromer Ausführung (schwarz lackiert und glanzgedreht).
Das Farb- und Materialkonzept unterstreicht den unbeschwerten und charmanten Charakter der aktuellen smart Generation, hier eine Skizze zum Interieur-Design
14C571_12
Der neue smart fortwo 2014: Designskizze, Exterieur
14C571_18
Der neue smart fortwo 2014: Designskizze, Exteriuer
14C571_17
Der neue smart fortwo 2014: Designskizze, Exterieur
14C571_20
Designprozess am smart fortwo. Designer Matthias Scheffzuek, Michael Gebhardt (von links nach rechts)
14C599_019
Designprozess am smart fortwo. Designer Michael Gebhardt, Hendrik Fries (von links nach rechts)
14C599_075
Gorden Wagener, Leiter Design Daimler AG am neuen smart fortwo
14C599_131
Die verantwortlichen Designer am neuen smart fortwo
14C599_096
Designprozess am smart fortwo: Gorden Wagener, Michael Gebhardt und Kai Sieber (von links nach rechts)
14C599_113
Designprozess am smart fortwo. Designer Michael Gebhardt, Hans-Peter Wunderlich (von links nach rechts)
14C599_064
Lade...