Daimler Kunst Sammlung präsentiert die Ausstellung „Minimalism and Applied II“ in Berlin

28.10.2010
Berlin
  • Ausstellung im Daimler Contemporary vom 28. Oktober 2010 bis 27. März 2011
  • Zeitgenössische Kunst im Dialog mit Design und Architektur des 20. Jahrhunderts
Berlin – Vom 28. Oktober 2010 bis 27. März 2011 zeigt Daimler Contemporary im Haus Huth am Potsdamer Platz die Ausstellung „Minimalism and Applied II“. Im Zentrum der Ausstellung stehen Neuerwerbungen internationaler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die in ihren Arbeiten die Übergänge zwischen Kunst, Design und Architektur des 20. Jahrhunderts ausloten. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (Die Sammlung ist zwischen dem 24. Dezember 2010 und 2. Januar 2011 geschlossen.)
Im Jahr 2007 hatte „Minimalism and Applied I“ bildende Künstler vorgestellt, die im Übergang zu Architektur, Produkt- und Graphikdesign arbeiten. Demgegenüber fokussiert sich der zweite Teil der Reihe auf einen Dialog herausragender früher Vertreter aus Architektur und Möbeldesign mit internationaler Gegenwartskunst. Die Künstler greifen mit raumbezogenen Installationen, Skulpturen, bildhaften Objekten und Readymades einerseits formale Momente der Design- und Architekturklassiker auf, diskutieren jedoch vor allem die mit diesen verbundenen radikalen Haltungen und demokratischen Ideale.
Zu sehen sind rund 50 Werke von 17 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Darunter Martin Boyce (GB), Sarah Browne (IRL), Jacob Dahlgren (S), Eileen Gray (IRL), Gail Hastings (AUS), Ferdinand Kramer (D), Hans van der Laan (NL), Sylvan Lionni (GB), George Henry Longly (GB), Rupert Norfolk (GB), Philippe Parreno (DZ), Charlotte Perriand (F), Charlotte Posenenske (D), Jean Prouvé (F), Gerrit Rietveld (NL), Monika Sosnowska (PL), Albert Weis (D)
Die Daimler Kunst Sammlung hat in den vergangenen zehn Jahren einen Schwerpunkt entwickelt im Bereich konstruktiver, konzeptueller und minimalistischer Tendenzen von den 1920er Jahren bis heute. Ein besonderes Interesse galt in diesem Kontext Künstlern, die im Grenzbereich freier und angewandter Disziplinen gearbeitet haben.
Die Daimler Kunst Sammlung wurde 1977 gegründet und zählt heute zu den bedeutenden europäischen Unternehmenssammlungen mit internationalem Renommée. Die Sammlung umfasst rund 2000 Werke von mehr als 700 Künstlerinnen und Künstlern. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der abstrakten Kunst des 20. Jahrhunderts, von dem Stuttgarter Kreis um Adolf Hölzel von 1910 über Bauhaus, Konstruktivismus, Konkrete Kunst, Minimal Art, konzeptuelle Tendenzen, Neo Geo bis in die jüngste Gegenwartskunst. Weitere große Sammlungsbereiche widmen sich den Themen Automobil in der Kunst sowie internationale Fotografie und Videokunst. Hinzu kommt der Komplex der großen öffentlichen Skulpturen in Stuttgart und Berlin. Ausstellungen im Unternehmen, im Daimler Contemporary am Potsdamer Platz Berlin und in internationalen Museen sowie Förderpreise für junge Kunst ermöglichen eine breite Auseinandersetzung mit der Sammlung.
1941612_PI_Minimalism_and_Applied_II_Stand_26_10_2010.rtf
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1941612_PI_Minimalism_and_Applied_II_Stand_26_10_2010.rtf


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