Benz & Cie. und der Rennsport

10.03.2014
  • 1899: Erste Rennwagen von Benz
  • Der „Blitzen-Benz“ fährt als erstes Automobil mit Verbrennungsmotor schneller als 200 km/h
  • Der „Tropfen-Wagen“ aus dem Jahr 1923 in Stromlinienform
Carl Benz erfindet 1886 das Automobil als Fortbewegungsmittel: Sein Motorwagen ist ein technisches Meisterwerk, das den Alltag der Menschen verändern wird. An sportliche Wettbewerbe denkt der Mannheimer in den ersten Jahren dabei ganz ausdrücklich nicht, er äußert vielmehr Kritik an solchen Aktivitäten: „Anstatt an Rennen teilzunehmen, die keinen Gewinn an Erfahrung bringen, sondern vielmehr nur Schäden anrichten, werden wir weiterhin Wert legen auf die Herstellung solider und zuverlässiger Tourenwagen“, sagt Carl Benz noch im Jahre 1901. Die Innovationskraft des Motorsports und seine starke Publikumswirkung als Werbemaßnahme schätzt Benz offenbar auch 15 Jahre nach seiner Erfindung eher gering ein.
Dabei sind bereits 1895 zwei Benz-Wagen unter den acht ersten Fahrzeugen, die beim Rennen Paris–Bordeaux–P aris ins Ziel fahren. Und schon 1894, beim ersten Automobilwettbewerb der Geschichte, Paris–Rouen, kommt ein Roger-Benz ins Ziel. Als der Firmengründer noch seine Kritik äußert, baut Benz & Cie. deshalb in Wirklichkeit schon seit zwei Jahren ausgesprochene Rennwagen. Treibende Kraft hinter diesem Engagement sind die Benz-Söhne Eugen und Richard. Das erste konsequent auf den Sport ausgelegte Automobil der Marke ist der Benz 8 PS Rennwagen von 1899, mit dem Fritz Held bei der Fernfahrt Frankfurt–Köln über eine Strecke von 193,2 Kilometern mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,5 km/h den Klassensieg und die Große Goldene Medaille erringt. Ein weiterer Benz 8 PS mit Emil Graf als Fahrer belegt den 2. Platz.
1908: Prinz Heinrich als Förderer des Rennsports
In diesem Jahrzehnt werden neben den regulären Rennen auch mehrfach Wettbewerbe für Tourenwagen durchgeführt, die etwa heutigen Rallyes entsprechen. So lassen begüterte und am Motorsport interessierte Mäzene Langstreckenfahrten veranstalten und stiften wertvolle Preise. Der Zweck dieser Tourenfahrten ist die Pflege der Automobiltouristik und die Vervollkommnung des Tourenwagens. Verschiedene Prüfungen bieten dabei allerdings eindeutigen Renncharakter. In Deutschland geschieht dies durch den Maler und Universalkünstler Hubert von Herkomer: Von 1905 bis 1907 finden die „Herkomer-Konkurrenzen“ als mehrtägige Fahrten über Strecken von 900 bis zu 1.800 Kilometern statt. Im Juni 1907 gewinnt Fritz Erle auf Benz 50 PS die 3. Herkomer-Konkurrenz (Dresden–E isenach–Mannheim–Lindau–München–Augsburg–Frankfurt/Main) über 1.818 Kilometer und sichert sich damit den Gewinn des Herkomer-Wanderpreises.
Heinrich Prinz von Preußen, der automobilbegeisterte Bruder des deutschen Kaisers, stiftet im Juli 1907 den Wanderpreis für eine große internationale Tourenfahrt, die vom Jahr 1908 an ausgetragen werden soll. Das Reglement beschränkt die Teilnahme auf viersitzige Vier- oder Sechszylinderwagen, die zur Fahrt auf öffentlichen Straßen zugelassen sind und am Tag der Abnahme eine Laufleistung von mindestens 2.000 Kilometern haben müssen. Dieser Wettbewerb in den Jahren 1908 bis 1910 tritt damit das Erbe der Herkomer-Konkurrenzen an.
Benz & Cie. startet bei der ersten Prinz-Heinrich-Fahrt vom 9. bis 17. Juni 1908 über eine Distanz von 2.201 Kilometern mit insgesamt elf Fahrzeugen, die Nennleistungen von 18 kW (25 PS), 37 kW (50 PS) und 55 kW (75 PS) haben. Unter den insgesamt 129 Teilnehmern setzt sich Fritz Erle auf seinem Benz 7,5-Liter-Spezial-Tourenwagen mit nominell 37 kW (50 PS) erneut als Sieger durch.
Die zweite Prinz-Heinrich-Fahrt wird vom 10. bis 18. Juni 1909 über eine Distanz von 1.858 Kilometern auf der Strecke Berlin–Breslau–Budapest–Wien–Salzburg–München ausgetragen. Es starten 108 Teilnehmer, davon acht Benz Spezial-Tourenwagen mit einer Nennleistung von 15 kW (20 PS). Sieger in der Gesamtwertung wird Wilhelm Opel auf Opel, der bestplatzierte Benz, gesteuert von Edward Forchheimer, belegt den 4. Platz.
Der dritte Wettbewerb der Serie wird vom 2. bis 8. Juni 1910 über 1.945 Kilometer auf der Strecke Berlin–Braunschweig–Kassel–Nürnberg–Straßburg–Metz–Homburg vor der Höhe gefahren und umfasst 17 Sonderprüfungen. Benz entwickelt für diese Fahrt zehn völlig neue Spezial-Tourenwagen, davon vier mit 5,7 Liter und sechs mit 7,3 Liter Hubraum. Im Gegensatz zu den Benz-Wagen der vorherigen Prinz-Heinrich-Fahrten haben die Fahrzeuge von 1910 Kardanantrieb und aerodynamisch optimierte Karosserien mit charakteristischem Spitzheck.
Wie schon 1909 endet die Prinz-Heinrich-Fahrt für Benz auch 1910 nicht mit dem erhofften Sieg: Ferdinand Porsche, damals Chefkonstrukteur bei Austro-Daimler in Wien, gewinnt auf einem Fahrzeug seines Unternehmens. Die von ihm selbst entwickelten Rennwagen belegen sogar die ersten drei Plätze. Fritz Erle kommt als bester Fahrer der Marke Benz auf einem 5,7-Liter-Wagen mit 59 kW (80 PS) auf Platz 5 ins Ziel. Die meisten Benz-Wagen für die Prinz-Heinrich-Fahrten der Jahre 1908 bis 1910 werden auch nach ihrem eigentlichen Verwendungszweck noch bei Rennen und Tourenfahrten eingesetzt und anschließend an sportlich ambitionierte Privatleute verkauft.
1908: Die Benz Grand-Prix-Wagen
Mit einer Teilnahme am französischen Grand Prix von 1908 will Benz & Cie. nach längerer Abwesenheit in den internationalen Spitzen-Rennsport zurückkehren. Hans Nibel und Louis de Groulart übernehmen die Aufgabe, einen leistungsfähigen Rennwagen für dieses Ziel zu entwerfen, die Leitung des Projektes hat der Benz-Chefkonstrukteur Georg Diehl. Der Belgier de Groulart ist 1903 zusammen mit Marius Barbarou zu Benz nach Mannheim gekommen und macht sich bald als Motorenkonstrukteur einen Namen.
Die Chassiskonstruktion des Grand-Prix-Rennwagens Benz 120 PS folgt bewährten Prinzipien: Unter anderem zeichnet ein Rahmen aus Pressstahlprofilen mit über der Hinterachse gekröpften Längsträgern das Fahrzeug aus, dazu kommen Federbanddämpfer an Vorder- und Hinterrädern. Der von de Groulart konstruierte Vierzylindermotor hat hängende Ventile, die über Stoßstangen und Kipphebel von einer unten liegenden Nockenwelle gesteuert werden. Die Bohrung liegt mit 154,9 Millimetern an der zulässigen Grenze, und mit einem Kolbenhub von 165 Millimetern ergibt sich ein Hubraum von 12,4 Litern.
Der erste Wagen wird im März 1908 fertiggestellt und ausgedehnten Erprobungen unterzogen. Seinen ersten Renneinsatz erlebt er am 1. Juni beim Rennen St. Petersburg–Moskau über 686 Kilometer, das Victor Hémery in der Rekordzeit von 8:30:48 Stunden mit 80,6 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit als Sieger beendet – bei den gegebenen Straßenverhältnissen eine eindrucksvolle Leistung.
Schon das nächste Rennen ist die große Herausforderung, der französische Grand Prix am 7. Juli 1908 in Dieppe. Die Benz-Fahrer Victor Hémery und René Hanriot kommen hinter dem Sieger Christian Lautenschlager auf Mercedes als Zweiter und Dritter durchs Ziel. Teamchef Fritz Erle belegt den siebten Platz. Damit teilen sich Mercedes und Benz den Triumph über die französischen Rennteams, die einen Heimsieg erwartet hatten. Benz kann als einzige Marke alle drei gestarteten Wagen ins Ziel bringen.
1910: Der „Blitzen-Benz“
Dieser Wagen ist die Automobil gewordene Gegenthese zur Forderung von Carl Benz nach einem vernünftigen, maximal 50 km/h schnellen Fahrzeug: Der Benz 200 PS Rennwagen, berühmt und bekannt vor allem unter dem in Amerika geprägten Namen „Blitzen-Benz“, katapultiert die Mannheimer Marke endgültig ins Bewusstsein einer am Motorsport interessierten Öffentlichkeit. Seine Paradedisziplin sind vor allem die Geschwindigkeitsrekorde, die in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts die Evolution des Automobils zum schnellsten Fortbewegungsmittel unterstreichen.
Bei dieser Jagd der verschiedenen Autohersteller nach immer höherer Geschwindigkeit ist der „ Blitzen-Benz“ eines der erfolgreichsten Automobile einer ganzen Epoche: 228,1 km/h – schneller als das Mannheimer Weltrekordfahrzeug ist ein Landfahrzeug noch nie zuvor gefahren, das Bob Burman am 23. April 1911 am Strand von Daytona Beach/Florida über einen Kilometer mit fliegendem Start steuert. Auf der Meile mit fliegendem Start erzielt der Wagen eine ebenso spektakuläre Marke: 225,6 km/h. Bis 1919 bleiben diese Rekorde ungeschlagen. Damit ist der Benz doppelt so schnell wie ein Flugzeug der damaligen Zeit, und auch der Schienenfahrzeug-Rekord (1903: 210 km/h) ist übertroffen.
Konstruktiv geht der Wagen auf die erfolgreichen Benz Grand-Prix-Wagen von 1908 zurück. Die Techniker Victor Hémery, Hans Nibel und ihre Kollegen erschaffen ein imposantes Automobil, das mit seinem mächtigen, 21,5 Liter großen Vierzylindermotor lange Zeit das schnellste Auto der Welt sein wird. Mehr Zylindervolumen wird kein Renn- oder Rekordwagen von Benz & Cie., der Daimler-Motoren-Gesellschaft oder der Daimler-Benz AG mehr haben. In der ersten Ausführung leistet dieser gewaltige Motor 135 kW (184 PS) bei 1.500/min, doch sorgfältige Feinarbeit der Ingenieure erbringt schließlich 147 kW (200 PS) bei 1.600/min. Die Karosserie wird um diesen Motor herum aufgebaut, Basis ist dabei das Chassis des Grand-Prix-Wagens.
Einen Vorgeschmack auf seine Leistung zeigt das Fahrzeug schon bei seinem ersten Einsatz im Kilometerrennen von Frankfurt am Main. Hier siegt Fritz Erle mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 159,3 km/h mit fliegendem Start. Der Benz 200 PS besucht die Rekordstrecken der Alten Welt, beispielsweise das Betonoval in Brooklands/England. Victor Hémery überschreitet auf dieser Strecke am 8. November 1909 erstmals in einem Automobil mit Verbrennungsmotor die Geschwindigkeitsgrenze von 200 km/h: 202,648 km/h für den Kilometer zeigt die Messung an, die halbe Meile (804,67 Meter) absolviert er sogar mit 205,666 km/h. Auf diese Weise verschiebt der Benz 200 PS alle bis dahin bekannten Grenzen – und zeigt schon bald, dass die Strecken in Europa zu kurz und zu eng sind für die angepeilten Geschwindigkeiten.
1910 wird der neu karossierte Wagen nach Amerika verschifft. Dort kauft ihn der Veranstaltungsmanager Ernie Moross, der ihm den werbewirksamen Namen „Lightning Benz“ verpasst, weil das Auto so schnell wie der Blitz (Englisch: lightning) ist. Bald bricht Barney Oldfield in Daytona Beach den bestehenden Weltrekord mit seiner Rekordgeschwindigkeit von 211,9 km/h. Solche Hochgeschwindigkeitsfahrten finden damals ausnahmslos auf Sandpisten statt; die Leistungen der Fahrer – bei dürftiger Straßenlage und ohne Windschutzscheibe – verdienen größten Respekt.
Moross ändert den Namen des Wagens in das deutsch klingende „Blitzen-Benz“ und zieht weiter die Aufmerksamkeit des Publikums auf dieses Ausnahmeautomobil. Das Rekordfahrzeug wird zu einer Attraktion, die – ähnlich einem Wanderzirkus – durch die USA tourt. Im Rahmen dieser Tournee bricht der „Blitzen-Benz“ schließlich mit Bob Burman am Steuer im April 1911 die noch frische Weltrekordmarke und setzt den auf Jahre hinaus gültigen Rekord von 228,1 km/h. Neben dem Rekordfahrzeug entstehen weitere fünf „Blitzen-Benz“.
Benz & Cie. nimmt ebenso wie die Daimler-Motoren-Gesellschaft während des Ersten Weltkriegs und in den zwei darauffolgenden Jahren offiziell an keinen motorsportlichen Veranstaltungen teil. Einzelne Privatfahrer schreiben die Sieggeschichte mithilfe ihrer deutschen Fahrzeuge aber fort. Zu Beginn der 1920er-Jahre entstehen bei Benz & Cie. dann wieder verschiedene neue Rennwagen auf der Basis von Serienwagen. Das Fahrgestell wird dabei nach entsprechenden Modifikationen jeweils mit einer aerodynamisch optimierten Karosserie versehen, die in ihrer Grundform mit dem spitzen Heck noch immer an den „Blitzen-Benz“ erinnert.
1923: Benz Tropfenwagen
Vier Jahre nach Kriegsende entsteht in Mannheim ein spektakuläres Automobil: der Tropfenwagen. 1922 beginnt der Bau von vier Fahrzeugen als Rennwagen, ihre Fertigstellung dauert wegen der wirtschaftlich schwierigen Zeit allerdings bis 1923. Ursprünglich ist der Tropfenwagen eine Konstruktion von Edmund Rumpler, der das Fahrzeug bei der Berliner Automobil-Ausstellung 1921 präsentiert. Benz erwirbt sofort die Nachbaurechte für diesen Wagen, denn seine Konzeption mit konsequenter Stromlinienform und Mittelmotor ist wirklich revolutionär. Der erste Einsatz erfolgt beim Großen Preis von Europa in Monza am 9. September 1923. Von den drei beteiligten Fahrzeugen belegen Fernando Minoia auf Anhieb den 4. und Franz Hörner den 5. Platz.
Von 1923 an wird der Benz Tropfenform-Wagen auch als Sportwagen mit geänderter Karosserie in kleineren Stückzahlen gebaut und kommt in dieser Ausführung neben dem Rennwagen bei verschiedenen Rennen und Bergfahrten erfolgreich ins Ziel. Zum Beispiel wird Adolf Rosenberger 1925 Sieger bei „Rund um die Solitude“ in der Klasse der Wagen bis 8 Steuer-PS, und Willy Walb siegt bei den Sportwagen bis 5 Liter Hubraum im Schauinsland-Rennen 1925.
Dass die Benz Tropfenwagen nicht an noch mehr Rennen erfolgreich teilnehmen, liegt einerseits an der Wirtschaftskrise in Deutschland. Doch beginnt im Mai 1924 auch die Zusammenarbeit von Benz & Cie. mit der Daimler-Motoren-Gesellschaft, die am 28./29. Juni 1926 schließlich zur Fusion beider Firmen zur Daimler-Benz Aktiengesellschaft führt. Die Rennaktivitäten bis zur Fusion werden überwiegend von der DMG übernommen.
Benz 100 PS Prinz-Heinrich-Wagen aus dem Jahr 1910.
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Daytona Beach,23. April 1911. Bob Burman verbessert den Vorjahresrekord von Barney Oldfield und fährt in Daytona Beach/Florida/USA eine Meile bei fliegendem Start mit 228,1 km/h. Sein Weltrekord bleibt bis 1919 ungeschlagen.
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Großer Preis von Frankreich bei Dieppe, 7. Juli 1908: Victor Hémery (Startnummer 6) belegt auf dem Grand-Prix-Rennwagen Benz 120 PS den zweiten Platz.
R145
Großer Preis von Frankreich bei Dieppe, 7. Juli 1908: René Hanriot (Startnummer 23) belegt auf einem Benz 120 PS den dritten Platz.
R204
Großer Preis von Frankreich bei Dieppe, 7. Juli 1908: Victor Hémery (Startnummer 6) belegt auf dem Grand-Prix-Rennwagen Benz 120 PS den zweiten Platz.
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Fernfahrt Mannheim–Pforzheim–Mannheim, 13. Mai 1900. Fritz Held und Beifahrer Mathias Bender gewinnen auf Benz 16 PS Rennwagen. Für die beste Zeit des Tages erhalten sie die große Vase.
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Mit dem Contra-Motor zum Sieg: Fritz Held mit Beifahrer Hans Thum auf Rennwagen Benz 8 PS nach dem Sieg bei der Automobil-Distanzfahrt Frankfurt – Köln am 2. Januar 1899.
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Daytona Beach, 17. März 1910: Barney Oldfield bei den Rekordfahrten in der Ormond Bay, Daytona/Florida. Er erzielt 211,97 km/h über eine Meile mit fliegendem Start.
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