50 Jahre Mercedes-AMG: Meilensteine der Sportwagen- und Performance-Marke

27.05.2017
Nürburgring/Affalterbach
  • AMG wird 1967 von Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher als „Ingenieurbüro, Konstruktion und Versuch zur Entwicklung von Rennmotoren“ in Burgstall gegründet. Die Buchstaben stehen für Aufrecht, Melcher und Großaspach – dem Geburtsort Aufrechts.
  • 1971 wird AMG über Nacht bekannt: Der rot lackierte AMG 300 SEL 6.8 holt beim 24‑Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps souverän den Klassensieg und erreicht im Gesamtklassement Rang zwei.
  • Die Werksgründung in Affalterbach erfolgt 1976. In einer neu errichteten Halle entwickelt sich die Rennmotoren-Werkstatt weiter zum Hersteller von Sport-Limousinen und -Coupés.
  • Erhard Melcher entwickelt 1984 einen völlig eigenständigen Zylinderkopf mit moderner Vierventiltechnik. Eingesetzt wird das innovative Aggregat als 5,0‑Liter-V8 im Mercedes-Benz 500 SEC. Das Prinzip „One Man, One Engine“ hat von jeher Gültigkeit.
  • Der neue Zylinderkopf kommt ab 1986 nicht nur in der AMG Version der S‑Klasse zum Einsatz, sondern in erster Linie in der Limousine und ab 1987 im Coupé der Mittleren Klasse (W124). Mit 265 kW (360 PS) wird das Auto von der US-Fachpresse auf den Namen „The Hammer“ getauft.
  • Ab 1988 baut AMG nicht nur die Mercedes-Benz 190 E Rennwagen auf, sondern betreut auch den Einsatz in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft.
  • Die Kooperation mit Mercedes-Benz startet im Jahr 1990. AMG entwickelt und fertigt ab 1991 sportlich ausgelegte Fahrzeuge von Mercedes-Benz.
  • Mit dem C 36 AMG kommt 1993 das erste auf Basis des Kooperationsvertrags mit Daimler-Benz entwickelte Fahrzeug auf den Markt. Mit 5.000 verkauften Einheiten bis 1997 entwickelt er sich zu einem ersten Verkaufshit.
  • Mercedes-AMG gehört ab 1999 zu 51 Prozent zu DaimlerChrysler.
  • 2001 wird die neu entwickelte 5-Gang-Automatik im C 32 AMG mit dem 3,2‑Liter-Kompressor-V6 kombiniert. Die innovative Tippfunktion erlaubt es, Gänge manuell anzuwählen.
  • Mercedes-AMG wird 2005 eine hundertprozentige Tochter der Daimler AG.
  • Der 2009 präsentierte Mercedes-Benz SLS AMG ist das erste vollständig von der Sportwagen- und Performance-Marke entwickelte Fahrzeug. Der Sound und die kompromisslose Fahrdynamik sowie die legendären Flügeltüren begeistern weltweit.
  • Mit dem SLS AMG GT3 spannt AMG 2011 den Bogen zum Rennsport. Der SLS GT3 beschreibt zugleich den Einstieg von Mercedes-Benz in den exklusiven Kundenrennsport.
  • Die 2014 vorgestellte Mercedes-AMG GT Baureihe ist der zweite in Affalterbach von Mercedes-AMG komplett in Eigenregie entwickelte Sportwagen.
  • Mit dem Einstieg in das Segment der Kompaktmodelle und den 43er Fahrzeugen erweitert AMG sein Portfolio und erschließt neue Kundengruppen.
  • Mit knapp 70.000 Einheiten erreicht Mercedes-AMG 2015 einen neuen Absatz-Bestwert. Zu den Wachstumstreibern zählen neben den neu eingeführten 43er Modellen vor allem die Performance-Fahrzeuge der C‑Klasse, SUVs sowie die Kompaktmodelle.
  • Seit 2016 schreibt der Mercedes-AMG GT3 die Geschichte des Kundenrennsports weiter. Beim ADAC Zurich 24h‑Rennen auf dem Nürburgring gehen 2016 die ersten vier Plätze an Teams mit dem Mercedes-AMG GT3.
  • Mit fast 100.000 Auslieferungen startet Mercedes-AMG 2017 mit einem neuen Absatzrekord ins 50-jährige Unternehmensjubiläum.
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