Im Fokus: Car-to-X-Kommunikation

09.03.2016
Mit Hilfe der Car-to-X-Technologie können Informationen an andere Fahrzeuge in größerer Entfernung weitergeben werden, um sie beispielsweise frühzeitig vor gefährlichen Situationen zu warnen. Als erster Hersteller bietet Mercedes-Benz eine in Serienfahrzeuge integrierte Car-to-X-Kommunikation an.
Eine Unfallstelle hinter der nächsten Kurve? Ein plötzlicher Stau an einer Tagesbaustelle? Diese bösen Überraschungen verlieren ihren Schrecken, wenn der herannahende Autofahrer aktuell, rechtzeitig und punktgenau gewarnt wird. Dafür können künftig Fahrzeuge sorgen, wenn sie andere Verkehrsteilnehmer automatisch warnen, nachdem sie selber eine Gefahr registriert haben. Das ist das Prinzip der Car-to-X-Kommunikation, die Mercedes-Benz mit initiiert hat und als erster Automobilhersteller der Welt in Serienfahrzeuge bringt.
Die Car-to-X-Technologie erweitert die bisherige Reichweite der Fahrzeugsensorik, wie beispielsweise Radar- oder Kamerasysteme, deutlich. Sie ermöglicht, im Fahrzeug automatisch detektierte oder manuell vom Fahrer gemeldete Gefahrensituationen an andere Fahrzeuge zu übermitteln und erlaubt damit gewissermaßen einen Blick um die Ecke oder durch Hindernisse hindurch. Dadurch können Informationen über potenzielle Gefahren im Straßenverkehr frühzeitig an die Fahrer weitergegeben werden, sodass sich diese darauf einstellen können und kritische Situationen gar nicht erst entstehen – etwa durch sich plötzlich ändernde Wettersituationen oder am Straßenrand stehende Pannenfahrzeuge.
Jedes Fahrzeug mit Car-to-X-Technologie kann nicht nur Gefahrenmeldungen empfangen, sondern auch an andere Verkehrsteilnehmer senden. Aufgrund der nahtlosen Integration in die Fahrzeugsysteme können Mercedes-Benz Pkw verschiedene Gefahrenquellen, wie beispielsweise eine Panne oder Starkregen automatisch erkennen. Eine Aktivität des Fahrers ist nicht notwendig.
Mercedes-Benz nutzt für die Car-to-X-Kommunikation die im Fahrzeug integrierte Mobilfunktechnologie, da sie aufgrund ihrer großen Verbreitung die schnellstmögliche Erschließung des großen Potenzials der Car-to-X-Technologie ermöglicht. Die Daten werden im Daimler Vehicle Backend-Server aggregiert, plausibilisiert und an andere entsprechend ausgestattete Fahrzeuge im relevanten Umfeld weitergeleitet.
Das System ist dafür ausgelegt, auch Informationen Dritter zu nutzen. Seit Herbst 2015 werden beispielsweise vom Land Hessen Informationen über Wanderbaustellen bereitgestellt. Die Einbindung weiterer Datenquellen befindet sich in Vorbereitung.
Car-to-X-Kommunikation arbeitet im Hintergrund und lenkt den Fahrer nicht vom Verkehrsgeschehen ab, sondern informiert ihn aktuell und punktgenau in sicherheitsrelevanten Situationen. Damit integriert sich die Car-to-X-Technologie nahtlos in die „Mercedes-Benz Intelligent Drive“ Strategie.
Mit der Einführung der Car-to-X-Technologie in Serienfahrzeuge als erster Hersteller der Welt belegt Mercedes-Benz erneut seine Rolle als Sicherheitspionier und zeigt, dass seine Ingenieure konsequent daran arbeiten, Innovationen zum Nutzen sowohl der Kunden als auch anderer Verkehrsteilnehmer auf die Straße zu bringen.
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  • Bildunterschrift
    Mercedes-Benz E-Klasse, Car-to-X Kommunikation
  • Veröffentlichungsdatum
    09.03.2016
16C114_14
  • Bildunterschrift
    Mercedes-Benz E-Klasse, Car-to-X Kommunikation (englische Version)
  • Veröffentlichungsdatum
    09.03.2016
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